Jetzt attraktive Förderhilfen für eine neue Heizanlage sichern –inklusive Flächenheizung und Flächenkühlung

Mit den neuen Fördermaßnahmen (gültig ab Januar 2020) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA) versucht der Staat, die gesetzten Klimaziele verstärkt im breiten SHK-Markt anzukurbeln; entfallen doch knapp 40 % des Energieverbrauchs und rund ein Drittel der Co²-Emmissionen auf Gebäude. Denn während der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom (Thema PV-Anlage) stetig wächst, bietet der Wärmesektor enormes Potenzial und höchsten Bedarf. So sollen nach und nach alte Heizanlagen gegen eine moderne Heiztechnik ausgetauscht werden.

Hausbauer profitieren aktuell von sehr attraktiven, staatlichen Förderhilfen: Es wird nicht nur ein pauschaler Fördermittelbetrag bezuschusst, sondern die gesamte Heizungsmodernisierung wird mit prozentualen Zuschüssen gefördert. Dabei können neben den Anschaffungskosten für die neue Heizung auch die Installation und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen, darunter Entsorgung des Öltanks, die Schornsteinsanierung, Installationskosten sowie anteilige Kosten für z.B. eine Flächenheizung und Pufferspeichers im Paket geltend gemacht werden und von Förderungen bis zu 45% profitieren!

Besonders lohnt sich der Wechsel für Besitzer einer Ölheizung. Bei Austausch gegen eine Biomasse-Anlage, Wärmepumpe oder Hybridanlage, wird ein Bonus von 10 %“ („Kesselaustauschprämie“) auf den gewährten prozentualen Fördersatz der zu errichtenden Anlage gewährt. Im Neubau gelten andere Fördersätze. Hier werden Solaranlagen bis zu 30 % auf und Wärmepumpenanlagen bis 35 % gefördert. Nachfolgend eine kurze Übersicht.

Unter www.bafa.de können Sie sich einen kompletten Eindruck über aktuelle Förderungen und Richtlinien machen.

Auch interessant:

  • Unter die Förderung fallen alle Gebäudetypen und Gebäudegrößen also auch Gewerbeeinheiten und Gebäude mit mehr als zwei Einheiten. Ebenso wenig spielt es keine Rolle, ob Privatperson, Vereine, Unternehmen oder Wohnungseigentümergemeinschaft Inhaber der Gebäude sind.
  • Es lassen sich Kosten für Energieberatung, Fachplanung und Baubegleitung zu 50 % steuerlich absetzen.
  • Neben den staatlichen Maßnahmen haben auch Länder und/oder Kommunen evtl. eigene Förderprogramme, um den Umstieg auf ein modernes Heizsystem zu erleichtern. Es lohnt sich also auf jeden Fall, beim für Sie zuständigen Amt nachzufragen.
  • Alle Fördermittelanträge müssen bei der BAFA eingereicht werden, bevor das Bauvorhaben beginnt, sogar vor Auftragsvergabe an den Heizungsbauer. Der Fördermittelbetrag wird nach Fertigstellung der Installation ausbezahlt. Maßnahmen, die vor Bewilligung des Antrages begonnen werden, sind nicht förderfähig!

Nutzen Sie die vielfältigen Fördermöglichkeiten für Flächenheizung und Flächenkühlung!

Auch wenn man auf den ersten Blick nur „Heizkessel“, „Gasheizung“ oder „Wärmepumpe“ im Zusammenhang mit den neuen Fördersätzen lesen mag; auch die Ein- und Umbauten von und mit Flächenheizungssystemen werden gefördert. Denn nur die Flächenheizung bildet als Niedrigtemperatursystem die Grundlage für ein effizientes Heizsystems mit regenerativen Energieerzeugern, wie z.B. der Wärmepumpe. Nur mit einer Flächenheizung werden die besten Wirkungsgrade bei niedrigsten Betriebskosten erreicht. Hier nochmal die Fördertöpfe auf einen Blick:

1. Das BAFA-Investitionsprogramm mit der Heizkesseltauschprämie

Hier steht eine Förderung von 20-45% der Investitionssumme an, dies inkludiert auch die Flächenheizung. Voraussetzung hierfür ist u.a. der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Der Zuschuss bezieht sich auf ALLE förderfähigen Kosten, ergo auch die Anschaffungskosten der geförderten Anlage sowie dafür notwendige bauliche Maßnahmen und Investitionskosten (z. B. … Optimierungen des Heizungsverteilsystems beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich und der Einbau von Flächenheizungen. In Kombination mit effizienten Wärmepumpen im Neubau werden Gefördert werden Wärmepumpen, wenn sie u.a. als Wärmeverteilsystem Flächenheizungen eingesetzt werden.

2. Der Steuerabzug bei energetischen Sanierungsmaßnahmen

Neben den bestehenden Förderprogrammen können auch steuerliche Förderungen geltend gemacht werden. Nach dem §35c im Einkommenssteuergesetz können 20 % (maximal 40.000 Euro pro Objekt) für Aufwendungen zur energetischen Modernisierung in selbstgenutztem Wohnraum über drei Jahre von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Steuerabzug gilt, sofern die Maßnahmen zur Sanierung/Optimierung älter als zwei Jahre sind. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen, die auch von der KfW als förderfähig eingestuft sind, unter anderem die Flächenheizung und -kühlung. Die Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung gelten befristet für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2029. Die geplante Laufzeit von 10 Jahren schafft die Möglichkeit für die Branche der energetischen Gebäudesanierungen, sich auf die steigende Nachfrage nach energetischen Sanierungen einzustellen und entsprechende Kapazitäten aufbauen.

3. KfW-Förderung

Jeder kennt die KfW-Förderung. Denn mittels Kreditvergabe werden nicht nur die neue Heizungsanlage, sondern auch viele begleitende Maßnahmen gefördert. Der Kredit bezuschusst neben anderen baulich begleitenden Maßnahmen auch den Einbau einer Flächenheizung. Abhängig von Baujahr und dem energetischen Dämmwert des Hauses kommen eine Vielzahl an Krediten oder Investitionszuschüsse in Frage, so dass eine genaue Analyse und Bewertung der in Betracht kommenden Maßnahmen und der mit den Förderungen verbundenen Auflagen zu empfehlen ist.

Links zu aktuellen Förderprogrammen:

https://www.deutschland-machts-effizient.de/

https://www.bafa.de/

https://www.kfw.de/

HINWEIS:

Bitte beachten Sie, dass wir die hier veröffentlichten Informationen und Angaben mit Sorgfalt zusammengestellt haben, aber für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen können. Rechtsverbindliche Angaben erhalten Sie bei den jeweils genannten Institutionen.

Photovoltaik von STEIL SYSTEMTECHNIK – mit uns können Sie rechnen

Kostenlose Energie von der Sonne gewinnen und unabhängig von den großen Stromanbietern sein: Mit einer Photovoltaikanlage lässt sich dieser Wunsch erfüllen. Bevor aber der Strom vom eigenen Dach kommt, bedarf es der Investition in die notwendige Technik. Werden die Anlage und die Installation von eigenem Geld bezahlt oder ist eine Finanzierung notwendig? Welche Fördermöglichkeiten gibt es und mit welcher Rendite kann der Betreiber einer PV-Anlage rechnen?

Kosten, Renditen, Finanzierungen und Photovoltaik Förderung

Für die Installation von Photovoltaikanlagen auf Privathäusern stehen verschiedene Förderungen von Bund und Ländern zur Verfügung, die von der Einspeisevergütung über zinsgünstige Kredite bis zu Zuschüssen von Energieversorgern reichen. Wir haben Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Programme zur Photovoltaik-Förderung zusammengestellt.

Bei der Suche nach einer geeigneten Förderung für Photovoltaik sind folgende Punkte zu beachten:

  • Soll eine neue PV-Anlage installiert oder eine bestehende erweitert werden?
  • Wird die Anlage auf einem Firmengebäude oder einem Privathaus installiert?
  • Welcher Anlagentyp soll installiert werden/wurde bereits installiert?

Der Kauf einer PV Anlage wird primär daran gemessen, wenn diese in einem bestimmten Zeitraum die Anschaffungskosten einspielt. Der derzeitige Preis für Strom beträgt ca. 29 Cent / kWh. Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme liegen die Kosten für die Erzeugung einer kWh Solarstrom bei Kleinanlagen zwischen 7,23 Cent im Süden Deutschlands und 11,54 Cent im sonnenärmeren Norden.

Als Investitionskosten für wirtschaftliche PV-Kleinanlagen mit 5 bis 15 kWp sollten ca. 1.700 Euro pro kWp veranschlagt werden. Dank der Einsparung bei den Stromkosten amortisiert sich die Investition innerhalb von sieben bis acht Jahren. Die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage beträgt mindestens 20 Jahre, STEIL gibt eine 30-jährige Garantie auf Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Anlage.

Die bekannteste Photovoltaik-Förderung ist die Einspeisevergütung, deren Höhe durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt wird. Als Einspeisevergütung wird der Betrag bezeichnet, den die Netzbetreiber den Betreibern von Photovoltaikanlagen zahlen, wenn diese Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Selbstverständlich können Sie von dieser Vergütung erst profitieren, wenn die Anlage installiert ist.

Auch stehen spezielle PV-Kredite und Förderungen zur Verfügung. Neben Banken gewähren der Bund und Kommunen Förderungen für Photovoltaikanlagen. Je nach Situation, Anlage und veranschlagten Kosten können Sie sich zinsverbilligte Kredite, Zuschüsse oder steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für den Neubau oder den Ausbau der Anlage sichern. Je nach Anlagentyp, Neuinstallation oder Erweiterung und Haustyp unterscheiden sich die angebotenen Förderungen für Photovoltaik. Die Förderung ist im Allgemeinen an bestimmte Rahmenbedingungen gebunden und Sie müssen in der Regel den Antrag bereits vor dem Kauf der PV-Anlage stellen.